Innere Schlacht

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Prallende Gedanken, wie die Pfeile eines nicht nachlassenden,

sich in Rage kämpfenden Heeres.

Kreisförmig umzingeln sie Geist, wie eine Herde wilder Büffel,

vor dem Angriff.

Das unterliegende, manchmal abrupt an die Oberfläche aufsteigende Gefühl,

des Alleinseins, wird durch den nicht endenden Hagel immer schlimmer.

Ein Chaos, indem gut und schlecht kaum zu trennen sind,

inmitten des strategischen Krieges, immer mehr werdender Heere.

Gefangen als alleiniger Zeuge im Gefecht,

Gedanke um Gedanke – Pfeil um Pfeil.

Gefangen in der Absurdität nicht dünner werdender Köcher

“Ruhe”…”Stille”…”Schweigen”…

Unbehaglich angenehm schleicht sich die Stille langsam hinein,

Heilung, Rettung, Heilung.

Ruhen in frisch gewonnener Freiheit, dennoch:

es ist noch immer die gleiche Sonne, die uns nährt…

-Jeremy Grenkowitz 2016′

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One thought on “Innere Schlacht

  1. Zwei Monde

    Halb und halb, nicht ganz ein Ganzes, und doch Eins.
    Zusammen gehen sie, getrennt.

    Wie ein Ton, ganz im Stillen kann ich sehen, doch wie blind.
    Rede unentwegt, ohne meine Lippen.
    Tanze stets, die ganze Zeit, doch sitze ich nur da, und schweige, laut.
    Starr, reglos, fast wie tot, spring und hüpf ich, überall, und nirgends.
    Wenn ich wach bin, schlafe ich, und wenn ich schlafe, bin ich doch da.

    Zwei Monde, halb und halb, nicht ganz ein Ganzes, und doch Eins.
    Zusammen gehen sie, getrennt.

    Ganz die Eins, und doch die Zwei, nicht die Drei.
    Wenn ich berüh´r, fühle, ganz im Kleinen doch, kein Kontakt.
    Stehe vor, und doch dahinter, sehe ich hinab, blicke ich auf.
    Im Großen, bist du klein, doch im Kleinsten, das Größte.
    Ganz im Schwarzen, bist du, so hell.

    Zwei Monde, halb und halb, nicht ganz ein Ganzes, und doch Eins.
    Zusammen gehen sie, getrennt.

    Hoch, tief, und fern, wie nah, bist du bei mir, doch so weit weg.
    Alleine bist du, doch mit mir, bin ich allein, und doch mit dir.
    In Gegenteil, bist du das Gleiche, ganz anders.

    Im Stehen, sitzend, zeigen wir uns, und doch dem Ganzen,
    laut, mit leiser Stimme, im Blick, die Eins die Zwei ist, und sehen …

    Zwei Monde, halb und halb, nicht ganz ein Ganzes, und doch Eins.
    Zusammen gehen sie.

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